Heieie, nach drei Jahren habe ich nun meinen Abschlussapéro.
Keine Schule mehr, keine "Classmates" mehr.
Einfach fertig.
Bald muss ich los, nach Bern.
Wir treffen uns im naturhistorischen Museum, die ganze Klasse.
Eigentlich ein schöner Anlass, immerhin haben wir dafür drei Jahre lang gebüffelt und gearbeitet.
Nur wird meine Freude etwas getrübt, es wird schwer den Kontakt zu halten.
Wir wohnen in der ganzen Schweiz verstreut, unsere Freundschaften beschränkten sich meist nur auf schulische Basis.
Ich hoffe, das ich es schaffe, mit den Leute die mir wirklich wichtig sind in Kontakt zu bleiben und sie auch einmal zu treffen...
Deprimierende Gedanken. Draussen regnet es in Strömen.
Und ich sitze da, in meinem weissen Rock. (das es genau dann regnen muss, wenn ich einen Rock anhabe.. und dann noch wenn er weiss ist...)
Egal, bald gehts los, Tasche packen, Tram nachrennen, Red Bull kaufen, Gleis suchen und ab gehts nach Bern.
Wo ich dann Alle wiedersehe.
StRange
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Donnerstag, 3. Juli 2008
Dienstag, 13. Mai 2008
07.05.2008
So
Heute Morgen habe ich die ganze Zeit Mathematik gelernt. Da ich nun weiss, das ich bestehe ob mit oder ohne Mathematik fällt mir das Lernen und das Schlafen wieder "etwas" leichter.
Trotzdem habe ich immer noch Angst um meine Zukunft, ich habe das Gefühl das Alles in der Schwebe ist und jederzeit einstürzen kann.
Dies wirkt sich atm negativ auf meine Beziehung aus, da ich Sicherheit dann halt einfach bei meinem Freund, unserer Beziehung suche, sprich konkrekte Zukunfspläne will. Das wenigstens etwas sicher wäre.
Das Lernen geht ganz gut vorann, allerdings werde ich meine Verantwortliche bitten, das ich heute Nachmittag noch normale "Bibliotheksarbeit" machen oder eines meiner Scripts lesen und dazu Kärtchenschreiben kann.
-> es ist einfach zuviel.
Habe dann heute noch eine Stunde Nachhilfe in der Mathematik, auch wenn ich drauf und dran bin, diese abzusagen.
Was das Essen angeht, gehe ich seit drei Wochen hungrig ins Bett. Ich esse am Morgen etwas und dann kann ich bis neun Uhr mit der Übelkeit kämpfen. Abends schaff ich es dann nicht, das Essen bei mir zu behalten.
Eigentlich weiss ich, dass ich zum Arzt gehen muss. Allerdings getraue ich mich nicht, meinen Eltern etwas davon zu sagen, da sie mir eh nicht glauben werden. (Trotz des enormen Gewichtsverlustes, welchen die Waage anzeigt).
Auch habe ich Angst, das er mir nicht helfen kann. Atm weiss ich nicht, ob ein physischer oder psychischer Defekt besser wäre.
Wäre die ganze Sache physisch, könnte ich Medikamente bekommen.
Die haben dann aber auch wieder Nebenwirkungen..
Oder es kommt schlimmer und ist etwas ganz arges?
Wenn die ganze Sache psychisch wäre, hiesse das das ich total versagt habe (vor mir und vor anderen) und wieder in mein altes Muster gefallen bin. Nur das es diesmal schlimmer ist und ich nicht alleine aus meiner Essstörung herauskommen kann. Das weiss ich auf sicher.
Mein Arzt würde mir wieder anbieten wie letztes Mal, mir ein Psychopharmaka zu verschreiben, welches mich wohl komplett aus der Bahn werfen und mich lern-unfähig machen würde.
Also durchwegs negativ.
Ich fange langsam an, mich und meine Ausbildung zu hassen.
Ich wünsche es wäre der 13. Juni und ich wäre endlich fertig. Noch toller wäre, es wäre der 3. Juli, dann wüsste ich ob ich bestanden habe.
Ich habe so keine Nerven, keinen Ehrgeiz und gar nichts mehr.
Irgendwie denke ich, ich kann machen was ich will, es bringt nichts.
Ich müsste mich mal wieder erholen, so einen richtigen Wohlfühl-Tag einlegen, nur leider geht das nicht. Denkeich zumindest. Mein Kopf schweift immer wieder zur Arbeit zurück.
Nicht mal mehr in aller Ruhe einschlafen kann ich.
Alles ist so negativ.
Heute Morgen habe ich die ganze Zeit Mathematik gelernt. Da ich nun weiss, das ich bestehe ob mit oder ohne Mathematik fällt mir das Lernen und das Schlafen wieder "etwas" leichter.
Trotzdem habe ich immer noch Angst um meine Zukunft, ich habe das Gefühl das Alles in der Schwebe ist und jederzeit einstürzen kann.
Dies wirkt sich atm negativ auf meine Beziehung aus, da ich Sicherheit dann halt einfach bei meinem Freund, unserer Beziehung suche, sprich konkrekte Zukunfspläne will. Das wenigstens etwas sicher wäre.
Das Lernen geht ganz gut vorann, allerdings werde ich meine Verantwortliche bitten, das ich heute Nachmittag noch normale "Bibliotheksarbeit" machen oder eines meiner Scripts lesen und dazu Kärtchenschreiben kann.
-> es ist einfach zuviel.
Habe dann heute noch eine Stunde Nachhilfe in der Mathematik, auch wenn ich drauf und dran bin, diese abzusagen.
Was das Essen angeht, gehe ich seit drei Wochen hungrig ins Bett. Ich esse am Morgen etwas und dann kann ich bis neun Uhr mit der Übelkeit kämpfen. Abends schaff ich es dann nicht, das Essen bei mir zu behalten.
Eigentlich weiss ich, dass ich zum Arzt gehen muss. Allerdings getraue ich mich nicht, meinen Eltern etwas davon zu sagen, da sie mir eh nicht glauben werden. (Trotz des enormen Gewichtsverlustes, welchen die Waage anzeigt).
Auch habe ich Angst, das er mir nicht helfen kann. Atm weiss ich nicht, ob ein physischer oder psychischer Defekt besser wäre.
Wäre die ganze Sache physisch, könnte ich Medikamente bekommen.
Die haben dann aber auch wieder Nebenwirkungen..
Oder es kommt schlimmer und ist etwas ganz arges?
Wenn die ganze Sache psychisch wäre, hiesse das das ich total versagt habe (vor mir und vor anderen) und wieder in mein altes Muster gefallen bin. Nur das es diesmal schlimmer ist und ich nicht alleine aus meiner Essstörung herauskommen kann. Das weiss ich auf sicher.
Mein Arzt würde mir wieder anbieten wie letztes Mal, mir ein Psychopharmaka zu verschreiben, welches mich wohl komplett aus der Bahn werfen und mich lern-unfähig machen würde.
Also durchwegs negativ.
Ich fange langsam an, mich und meine Ausbildung zu hassen.
Ich wünsche es wäre der 13. Juni und ich wäre endlich fertig. Noch toller wäre, es wäre der 3. Juli, dann wüsste ich ob ich bestanden habe.
Ich habe so keine Nerven, keinen Ehrgeiz und gar nichts mehr.
Irgendwie denke ich, ich kann machen was ich will, es bringt nichts.
Ich müsste mich mal wieder erholen, so einen richtigen Wohlfühl-Tag einlegen, nur leider geht das nicht. Denkeich zumindest. Mein Kopf schweift immer wieder zur Arbeit zurück.
Nicht mal mehr in aller Ruhe einschlafen kann ich.
Alles ist so negativ.
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UpDAte
Eigentlich läufts zurzeit sehr gut, ausser das ich mich nicht mehr motivieren kann zu lernen. Die grössten Klumpen sind im Moment noch Medienkunde in der Berufsschule und Mathematik in der Berufsmaturitätsschule.
Allerdings habe ich mir gerade ausgerechnet das ich die BMS auch mit einem 2er in Mathematik (bei euch in DE eine 5) bestehen kann, nun gehts mir etwas besser.
Panik habe ich aber nach wie vor..
Ich habe wieder abgenommen weil ich nicht essen kann, wohl eine unterbewusste Reaktion meinerseits auf meinen momentanen Stress.
Ich habe öfters total harte Bauchschmerzen und sonstige Stress Erscheinungen wie Kreislauf-Probleme ... etc. pp.
In den letzten Tagen bin ich zu einem gereizten Vieh mutiert, welches die ganze Zeit nur rumzickt. Vorallem meinen Freund. Wie ich das atm. ändern soll, weiss ich leider auch nicht.
Naja
Morgen darf ich Mathematik lernen im Geschäft, aber richtig gut finde ich das nicht. Da merke ich doch eh nur wieder, was ich alles nicht kann.
Am liebsten würde ich atm. abhauen, ich hab so Angst das ich alles versaue.
Es steht auch viel auf dem Spiel:
Wenn ich die BMS nicht schaffe, dann ist mein Job und mein Studienplatz weg. Einfach weg!
Abgesehen davon das ich drei Jahre umsonst gekäpft hätte. Mit meinem Abschluss würde ich allen Zweiflern beweisen, das ich es kann. Sprich meinen Eltern etc. pp.

Früher konnt ich wenigstens weinen vor lauter Druck und Stress, nun kann ich nicht einmal mehr mündlich darüber sprechen. Ich sage immer: "mir gehts gut, dir?" weil ich gar keine Energie mehr habe, etwas anderes zu sagen.
Und nun scheint auch noch die Sonne.
Wenns nach mir geht, soll es stürmen.
Allerdings habe ich mir gerade ausgerechnet das ich die BMS auch mit einem 2er in Mathematik (bei euch in DE eine 5) bestehen kann, nun gehts mir etwas besser.
Panik habe ich aber nach wie vor..
Ich habe wieder abgenommen weil ich nicht essen kann, wohl eine unterbewusste Reaktion meinerseits auf meinen momentanen Stress.
Ich habe öfters total harte Bauchschmerzen und sonstige Stress Erscheinungen wie Kreislauf-Probleme ... etc. pp.
In den letzten Tagen bin ich zu einem gereizten Vieh mutiert, welches die ganze Zeit nur rumzickt. Vorallem meinen Freund. Wie ich das atm. ändern soll, weiss ich leider auch nicht.
Naja
Morgen darf ich Mathematik lernen im Geschäft, aber richtig gut finde ich das nicht. Da merke ich doch eh nur wieder, was ich alles nicht kann.
Am liebsten würde ich atm. abhauen, ich hab so Angst das ich alles versaue.
Es steht auch viel auf dem Spiel:
Wenn ich die BMS nicht schaffe, dann ist mein Job und mein Studienplatz weg. Einfach weg!
Abgesehen davon das ich drei Jahre umsonst gekäpft hätte. Mit meinem Abschluss würde ich allen Zweiflern beweisen, das ich es kann. Sprich meinen Eltern etc. pp.
Früher konnt ich wenigstens weinen vor lauter Druck und Stress, nun kann ich nicht einmal mehr mündlich darüber sprechen. Ich sage immer: "mir gehts gut, dir?" weil ich gar keine Energie mehr habe, etwas anderes zu sagen.
Und nun scheint auch noch die Sonne.
Wenns nach mir geht, soll es stürmen.
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